Heinkenborstel

Der Ort ist malerisch gelegen, er ist von Hügeln und Wäldern umschlossen. Die Gemarkung ist reich an Steinen. Nicht nur der Findling für das eigene Denkmal wurde in mühsamer Handarbeit ausgegraben, auch ein weiterer von gewaltiger Größe lieferte die Türsteine für die Vicelinkirche in Neumünster.

Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde erfolgt im Jahre 1148 anlässlich eines Feldzuges, den Heinrich der Löwe gegen die Dithmarscher führte. Er hatte hier sein Lager. Der Name lautete damals „Heikenbutle“. Die Erwerbstätigkeit ist vornehmlich landwirtschaftlich ausgerichtet, u. a. wird Pferdezucht betrieben.

Durch die reizvolle Lage hat aber auch der Fremdenverkehr an Bedeutung gewonnen.  Zwei Ferienhöfe erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit, besonders bei Familien mit Kindern.  1994 wurde ein Dorfgemeinschaftshaus gebaut. Die Trinkwasserversorgung aus zwei Brunnen in 100 Metern Tiefe und die Abwasserbeseitigung sind durch Betreibergemeinschaften in Vereinsform geregelt. In diesen Projekten haben sich zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner ehrenamtlich engagiert.

Durch den Anschluss an das Glasfasernetz der Gemeindewerke Hohenwestedt ist seit 2012 eine leistungsfähige und flächendeckende Breitbandversorgung gewährleistet.

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